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Aktuell

Infoveranstaltung für die geplante Chorreise nach Südamerika

Liebe Freunde des Chorgesangs,

der Chorverband Kniebis-Nagold plant eine Chorreise nach Südamerika vom 25. August bis 9. September 2023.

Infoveranstaltung

Am Samstag,4. Februar 2023 findet um 14 h in Emmingen im Vereinsraum der Fritz-Ziegler Halle, Große-Äcker-Str. 11,eine Infoveranstaltung mit anschließender Chorprobe  statt.
bitte dafür- falls vorhanden- das Liederbuch „4 Voices“ mitbringen

Chorleiterin Verónica Kluge, in Argentinien geboren, informiert interessierte Teilnehmer/innen (auch Nichtsänger/innen) über die Reise.

Diese Reise wird von dem Büro WENDY-PAMPA-Tours mit Sitz am Bodensee organisiert.

Der Chor reiste bereits 2005 und 2017 mit der Spezialistin für individuelles Reisen für Mittel- und Südamerika, Ute Wendel.

Wenn Sie an dem Informationstag vorbeischauen, näher informiert werden wollen oder Rückfragen
haben, erreichen Sie die Organisatoren unter der Mailadresse: chorreise2023@web.de
.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Braun-Witt

Chorverbandspräsidentin

ein schönes Erinnerungsfoto von den letzten Südamerika-Reise 2017   Der Chor vor der Kathedrale in Cuzco (Peru)

Reisebericht Perureise 2017

 


Comeback der „Sweet Voices“ geplant

Überalterung, Vereinsmüdigkeit, elektronische Medien sowie deren Überangebot an Unterhaltung und damit Freizeitbeschäftigung machen es heute schwer, junge Menschen für den Gesang zu begeistern. Waltraud Seidel versucht es trotzdem.

Wenn es nach Waltraud Seidel geht, dann soll dem Jugendchor „Sweet Voices“ frisches Leben eingehaucht werden. Foto: Sweet Voices

Loßburg – Seit mehr als einem Jahr bemüht sich Seidel, einen kreisweiten Chor für Jugendliche ab 14 Jahren zu installieren. Wieder, muss man sagen, denn vor der Corona-Pandemie sei die Welt fast noch in Ordnung gewesen.

„Ich bin der festen Überzeugung, wenn die Jugendlichen erst einmal da sind und sich auf das ›Abenteuer Singen‹ einlassen, werden sie bleiben“, sagt Seidel, Leiterin der „Jungen Chöre Loßburg“. Sie zählt auf die Mithilfe der Eltern und hofft, dass sie die Flyer, die fast überall im Kreis ausliegen, mit nach Hause nehmen und ihre Kinder ermutigen, es auszuprobieren. Mehr sei es nicht. „Einfach mal schauen, ob es einem gefällt, ob einem die Gleichaltrigen zusagen, ob das vielleicht genau das Hobby ist, nach dem man gesucht hat.“

Chorverband um die Hälfte geschrumpft

Sie ist überzeugt: „Kinder singen immer gerne.“ Sind sie von Kindesbeinen an dabei, bleiben sie es auch meist, vorausgesetzt, ihnen wird eine Alternative zum Kinderchor angeboten, aus dem sie mit der Zeit naturgemäß herauswachsen. Für einen Erwachsenenchor seien Teenager aber zu jung. Selbst für die „No Limits“, den Chor für junge Frauen, seien 14-Jährige einfach zu jung. Deshalb gibt es nun die Initiative, den Jugendchor „Sweet Voices“ wiederzubeleben.

Dass Seidel mit diesem Problem nicht alleine ist, zeigen die Statistiken. Bestand der Chorverband Kniebis-Nagold vor 20 Jahren noch aus fast 2000 aktiven Mitgliedern, so ist diese Zahl aktuell um 50 Prozent niedriger. Manche Chöre haben sich ganz aufgelöst. „Die Landschaft der Laienchöre hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert“, sagt Hermann Friedrich, zweiter Vorsitzender des Chorverbands Kniebis-Nagold. Die demografischen Veränderungen der Gesellschaft haben Wirkung gezeigt, ebenso die ökonomischen und individuellen Strukturen oder Belange. Dazu habe die Pandemie für viele einen letzten Anstoß gegeben, nicht mehr aktiv weiterzusingen.

Schulstress und Sorgen vergessen

Auch Seidel musste das feststellen. „Wir durften fast zwei Jahre lang keine Proben abhalten.“ Waren die Kinder in der ersten Zeit traurig darüber, merkten sie mit der Zeit, es geht auch ohne. „Das Handy bot Unterhaltung genug.“ Sind die Kinder erst einmal weg, sei es schwierig, sie zurückzugewinnen. Wenn diese Hürde überwunden ist, dann werden die Jugendlichen bleiben, ist Seidel überzeugt, denn: „Im Chor kann man Freunde treffen oder neue gewinnen, man hat gemeinsam Spaß, lernt neue Lieder kennen, viele wachsen über sich hinaus, tauchen ab in die Welt der Musik, vergessen dabei Schulstress und Sorgen.“

Im Kinderchor seien es genügend Mädchen und Jungen. Seidel betreut im Moment 30 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Auch beim Frauenchor „No Limits“ seien nach der Pandemie alle wiedergekommen. „Hier gibt es ein anderes Problem“, sagt Seidel lachend: „Wir haben einen Mama-Boom.“ Zehn Sängerinnen der „No Limits“ haben im vergangenen Jahr ein Baby bekommen und sie können nur noch unregelmäßig zu den Proben kommen. Jedoch habe keine der Frauen dem Chor den Rücken gekehrt, alle 32 seien geblieben.

Nur noch drei Mädchen übrig geblieben

Einzig und allein der Jugendchor sei zusammengeschrumpft. Waren es einst 25 Jugendliche, die dort gesungen haben, haben vier der über 20-Jährigen zu den „No Limits“ gewechselt, doch von den anderen seien nur noch drei Mädchen übrig geblieben, die so gerne im Chor singen würden, für den Kinderchor jedoch zu alt und für den Frauenchor zu jung sind. Alle anderen haben sich nicht mehr gemeldet, waren nicht mehr greifbar. „Schade“, findet Seidel, lässt sich aber nicht entmutigen. Noch einmal will sie es probieren, lädt für Freitag, 20. Januar, um 17.45 Uhr zum Kennenlernen ins Foyer der Gemeinschaftsschule Loßburg ein. Sollten sich genügend melden, wird wieder jeden Freitag von 17.45 bis 18.30 Uhr geprobt. Die Einladung gilt für alle Jugendlichen ab 14 Jahren aus dem ganzen Kreisgebiet.

Auch Friedrich setzt große Hoffnung auf diesen Jugendchor. Die heutigen Zeiten verlangten Offenheit für neue Strukturen und Unternehmungen. Seidel sei diesbezüglich schon immer eine Vorreiterin gewesen. Sie habe nie an alten Zöpfen festgehalten und ihre Konzerte seien schon lange kein Geheimtipp mehr.

Umstrukturierung des Schwäbischen Chorverbands

Der Schwäbische Chorverband will den Schwierigkeiten auch durch eine Umstrukturierung seiner bislang 23 Verbände begegnen. Aus 23 werden vermutlich bis zum 175-jährigen Jubiläum im Jahr 2024 etwa elf oder zwölf neue, dann aber größere Verbände. Die frühere Orientierung an ehemaligen Oberamtsgrenzen soll fallen. An diese Stelle werden die modernen Kreisgrenzen treten.

Bärbel Altendorf-Jehle, Schwarzwälder Bote


Aufruf für neuen Jugendchor in Loßburg


Chorwerks Bildechingen – „König Keks“ kämpft gegen die bösen Brösel

Bericht von Peter Morlok, Schwarzwälder Bote, vom 13.11.2022

Bildechingen wird derzeit vom „König Keks“ regiert. Eine bitter-süße Herrschaft, die, wie soll es auch anders sein, am Ende gut ausgeht

Horb-Bildechingen – Bei der Premiere des Kinder-Musicals erlebten einige hundert restlos begeisterte Schüler aus den umliegenden Schulen tolle zweieinhalb Stunden allerbester Unterhaltung. Musik, Tanz, Gesang und teilweise mehr als witzige Texte und Dialoge gab es live gespielt und gesungen zu hören. Die rund 50 jungen Sängerinnen und Sänger des Jugendchores und der beiden Kinderchöre haben in den Monaten der Vorbereitungszeit mit den Solisten und dem Chor intensiv geprobt um mit ihren drei Aufführungen den Erfolg, den man bereits 2018 feiern durfte, nochmals zu wiederholen. Wie gut sie das dann gemacht haben, hörte man sehr deutlich an den Applaus-Raketen der Stufe Drei, die das Premierenpublikum mehr als nur einmal starten ließ.

Ein Jubiläums-Zuckerle

Im Rahmen der 100-Jahr-Feier des Chorwerks Bildechingen, wie der Liederkranz seit 2021 heißt, knüpften die Vereinsverantwortlichen nochmals an diese Erfolgsstory an. Die Requisiten, die vor vier Jahren aufwendig gebaut wurden, waren ebenso wie ein großer Teil des Kostümfundus und weiterer Basiselemente noch da, und so bot sich die Wiederaufführung des Stückes, das Peter Schindler geschrieben hat, geradezu an. Nur die Aufführungsrechte musste man neu kaufen.

Die örtliche Turn- und Festhalle wurde am Freitag und Samstag in eine Musicalbühne verwandelt. Professionelle Bühnenbilder entführten die Besucher im ersten Akt in den Thronsaal des süßen Königreichs „Krokantien“.

Singen über Süßes

Dort wartet König Keks, der ausschließlich Süßes liebt und isst, am St.-Krokantius-Tag auf seinen Sohn Prinz Nougat, der von einer Süßwarenforschungsreise zurückkehrt.
Der Plan vom König sah vor, ihn an diesem Tag mit einer süßen Prinzessin zu verheiraten. Doch wie das Leben so spielt, kam es anders als geplant. Der Prinz hat während seiner Weltreise die „scharfe“ Oliva Pfefferkorn von den Chili-Inseln kennengelernt und sich in sie verliebt.

Erst kloppen, dann sich gemeinsam freuen

Da konnten Gräfin Glukosa von Biskuit, Herzogin Marzipania von Mandelburg oder Prinzessin Karamella von und zu Knuspringen noch so um den Prinz kämpfen, sein Herz gehört seiner Oliva. Wäre der arme König Keks nicht schon genug damit gestraft, dass sich sein Sohn in eine „Herzhafte“ verliebt hat, bringt das Ober-Gummibärchen Gelatino die Schreckensbotschaft, dass das Böse Brösel im Baumkuchenwald wieder einmal sein Unwesen treibt.

Baronin Olivia Pfefferkorn – Emma Rosenberger – schmachtet das Lebkuchenherz ihres Prinzen Nugat an.

Ein Brösel sorgt für Spannung

Prinz Nougat und seine treue Garde der Gummibärchen ziehen im zweiten Akt in den Wald und wollen das böse Brösel besiegen. Doch sie marschieren allesamt in einen Hinterhalt und werden karamellisiert.

Das böse Brösel hat die Gummibären karamellisiert.

Nun ist guter Rat teuer, doch Gelatino, der sich aufgrund eines hartnäckigen Schnupfens nicht von den ausgelegten Schokotrüffeln verführen ließ und als einziger der Gummibärchen-Armee noch aktiv ist, fährt auf die Chili-Inseln in den Palazzo Peperoni. Dort möchte der Baron Pfefferkorn seine Tochter mit einem Mann verheiraten, der seiner Meinung nach zu ihr passt. Also betreten nacheinander Ritter Metzel von der Schlachtplatte, Sultan Curry Muskat von den Safran-Inseln und der Gulaschkanonenbaron die Bühne.

Noch brutaler kann man sich als Freier keinen Korb einfangen wie hier der Gulaschkanonenbaron.

Besondere Strafe: Karamellisieren!

Doch sie holen sich alle einen Korb von der feurigen Oliva. Diese hat zuvor von Gelatino erfahren, dass ihr Herzallerliebster karamellisiert wurde und hatte deshalb ganz andere Dinge im Kopf, als einen der drei Freier zu heiraten. Gemeinsam machen sich Baronesse und Gummibärchen wieder auf in den Baukuchenwald und besiegten dort mit einer List und einem Sack voll Pfeffer das böse Brösel.

Gelantino und Baronesse Olivia sind sich einig, dass sie Krokantien vom Bösen Brösel befreien müssen.

Das Brösel verwandelt sich in einen Pfefferkuchen, der Süßes und Würziges ideal zusammenbringt, und wurde so zur Hochzeitstorte von Baronesse Oliva Pfefferkorn und Prinz Nougat. Und auch die Regierungs-Chefs vertrugen sich, nachdem sie sich Saures gegeben hatten und mit Zucker- und Salzstange aufeinander losgegangen waren.

Am Ende der Generalprobe feierte Peter Straub mit seinem gesamten Team vom „Chorwerk“ einen vollen Erfolg, auch wenn das Geschehen auf der Bühne oft hinter Nebelschwaden verborgen blieb.


Liederkranz Pfrondorf lädt zum herbstlichen Liederabend und ehrt treue Mitglieder

Zum herbstlichen Liederabend mit Ehrungen, unter Leitung von Chorleiter Michael Kalmbach, hatte der Liederkranz Pfrondorf eingeladen und zahlreiche Liebhaber der Chormusik waren gekommen.

Zur Begrüßung gab es für jeden Gast ein Glas Sekt.

Empfangen wurde das Publikum mit dem Lied „Willkommen“ durch den Liederkranz Pfrondorf.

Die Vorsitzende des Vereins, Gisela Renz, begrüßte die Zuhörer und freute sich, dass doch so viele Besucher aus den benachbarten Orten gekommen sind. Danach intonierte der Liederkranz mit „Erlaube mir fein`s Mädchen“ von  Brahms und „Oh du schöner Rosengarten“ Volkslied aus Lothringen zwei Lieder rund um den Garten und schlossen den ersten Block mit „Bunt sind schon die Wälder“ stimmungsvoll ab.

Anschließend gab es ein abwechslungsreiches Programm von Heimat- Berg- und Abendliedern, die der Liederkranz und der Männerchor aus Mindersbach/Rohrdorf vortrugen.

Im Rahmen des Liederabends wurden durch Frau Braun-Witt, Vorsitzende des Chorverbandes Kniebis-Nagold, die aktiven und passiven Vereinsmitglieder geehrt, welche dem Liederkranz schon viele Jahre angehören.

Foto: Kalmbach

Besonders geehrt wurden Werner Müller für 70 Jahre und seine Frau Christa für 50 Jahre aktive Sängertätigkeit mit der Urkunde  des deutschen Chorverbandes.

Den schönen Abend schlossen dann die Männer der Chorgemeinschaft mit den Liedern  „Württemberger Wein“, „Lustig ihr Brüder“, „Der neue Jahrgang“  und „Aus der Traube in die Tonne“ ab.

Im Anschluss gab es noch die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein.

 


Chorwerk Bildechingen unternimmt lang geplante Konzert- und Kulturreise nach Rom

Zu Beginn der Herbstferien ging es für den Jugendchor Bildechingen unter der Leitung von Peter Straub nach Rom, um in der Hauptstadt Italiens das Zeitgeschehen des damaligen römischen Reichs besser kennenzulernen.

Da die Konzert- und Kulturreise ursprünglich im Herbst 2020 geplant war, durch die Pandemie allerdings nicht stattfinden konnte, war die Vorfreude bei den 31 Sänger*innen und den 9 Begleiter*innen aus dem Vorstandsteam des Chorwerks umso größer.

Nach einer guten Fahrt mit dem Bus der Reisefirma Schweizer und nettem Willkommenheißen im zentral gelegenen Hotel Re Testa, startete das geplante Programm am Sonntagmorgen.

Im Petersdom

Die beiden Messen, die der Chor in den bekanntesten Kirchen Roms, in der Lateranbasilika und dem Petersdom umrahmen durfte, sorgten direkt am ersten Tag bei allen für einen sensationellen Start in die aufregende Woche.

In der ältesten christlichen Kirche und unter der gigantischen Kuppel des Petersdoms zu singen, war für die Jugendlichen eine große Ehre und eine unvergessliche Erfahrung. Aber auch die Gottesdienste und Konzerte in Sankt Paul vor den Mauern sowie im Pantheon waren für alle sehr erfolgreich und machten großen Spaß.

in St. Paul vor den Mauern

Besonders herzlich empfangen wurde die Gruppe im deutschen päpstlichen Institut Santa Maria dell´Anima. Dort freuten sich die Jugendlichen sehr darüber, die Messe nicht nur durch ihre musikalische Umrahmung, sondern auch durch verschiedene Lektorendienste mitzugestalten.

Auch die Begegnung mit Padre Peppino hat bei den Jugendlichen großen Eindruck hinterlassen. Der Priester besuchte oft das Kloster Heiligenbronn bei Salzstetten und ist daher eng mit der Heimat des Chores verbunden. Er ermöglichte ihnen ihre zahlreichen Auftritte in den wichtigsten Kirchen Roms und hielt auch die Messe im Pantheon.

Im Anschluss durften die Sänger*innen gemeinsam mit Padre Peppino hinter den Kulissen des Pantheons die Madonna Hodegetria aus dem siebten Jahrhundert bestaunen.
Neben zahlreichen Auftritten standen weitere kulturelle Programmpunkte auf dem Plan. Bei einer nächtlichen Stadtrundfahrt konnten die Jugendlichen die sonst so belebte Stadt mit ganz anderen Augen bewundern.
Selbstverständlich wurden auch die bekanntesten historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten Roms erkundet. Besuche am Kolosseum, Circus Maximus, Trevi Brunnen, spanischer Treppe sowie im Kapitol und im Vatikanstaat wurden vor allem durch kurze Präsentationen der Jugendlichen selbst besonders greifbar gemacht.
Im Forum Romanum und auf dem historischen Palatin begab sich das Chorwerk auf eine Zeitreise in die alte römische Stadt. Durch die Ausgrabungen und Ruinen konnten sie sich das Leben der Römer zur damaligen Zeit besonders gut vorstellen. Die Reise in die Vergangenheit ging in der ersten christlichen Katakombe Domitilla und auf den Pflastersteinen der Via Appia Antica weiter.

im Palatin

Für weitere Höhepunkte sorgten auch die spontanen Gesangseinlagen in den Gassen Roms, die nicht nur den Sänger*innen sondern auch den Zuschauenden große Freude bereiteten.
Die neun ereignisreichen Tage in Rom und die vielen Gänsehautmomente bleiben dem Chorwerk noch lange im Gedächtnis und waren für alle ein einzigartiges Erlebnis.

Unterstützt wurde die Reise von der Deutschen Chorjugend mit Fördermitteln des „Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).


Herbstkonzert Liederkranz Hallwangen

Das Publikum singt begeistert mit

Liederkranz Hallwangen, Voice-Factory und Gäste genießen ersten Auftritt nach langer Pause.

Mit dem afrikanischen Kanon »Sisi Dolada« eroberten die Sänger des Liederkranzes Hallwangen die Bühne der Festhalle erst mals nach zweieinhalb Jahren Zwangspause zum gemeinsamen Auftritt mit Voice-Factory beim Herbstkonzert.

Das Publikum wurde sofort von den afrikanischen Rhythmen mitgerissen und klatschte begeistert mit.

Liederkranz-Vorsitzender Bernd Hiller begrüßte die Gäste in der Festhalle und übergab das Mikrofon dann an Chorleiter Ralf Heckner, der kurzweilig durch das Programm führte.

Mit »Junimond« von Rio Reiser, »Alles nur geklaut«von den Prinzen und dem »Ohrwurm« von den Wise Guys glänzte der Liederkranz durch Dynamik, Sprechgeschwindigkeit und saubere Aussprache.
Voice-Factory begeisterten mit den Titeln »Take me Home« von Pentatonix und »Water Under the Bridge« von Adele.

Im Zuge der Einstimmung auf das Thema »Liebe« in diesen Titeln unterstrich Ralf Heckner, wie viel ihm die gemeinsamen Chorproben in Hallwangen bedeuten.
Quiz als Überleitung Bei »Mamma Mia« und »New York, New York« war den Sängern vom Liederkranz die Begeisterung darüber, endlich wieder vor Publikum auftreten zu können, anzumerken.

Dies galt auch für Ralf Heckner, der die Chöre am Klavier begleitete und es schaffte, sie allein durch seine Mimik und minimales Dirigat durch schnelle, langsamere, laute und leise Passagen zu führen.
Bevor es in die Pause
und ans – laut Bericht des Vereins reichhaltig bestückte Büfett ging, folgten die Ehrungen langjähriger Sänger der beiden Chöre.

Die geehrten Sänger von Liederkranz und Voice-Factory mit Bürgermeister Bernhard Haas (links), Hermann Friedrich vom Chorverband und Vorsitzendem Bernd Hiller (von rechts)


Den zweiten Teil des Programms begann Ralf Heckner mit einem Zitate-Quiz, bei dem der Lead-Sänger einer berühmten deutschen Band gesucht wurde. Nachdem dieser mit Campino erraten war,
war dies der Startschuss für Voice-Factory in die zweite Hälfte des Konzerts.

Sie sangen »An Tagen wie diesen« von den Toten Hosen und »So soll es bleiben« von Annette Humpe, und das Publikum sang begeistert mit.
Der Lie
derkranz glänzte mit »Leuchtturm« von Nena und dem »Rendezvous« von Oliver Gies.
Mit einem außergewöhnlichen Chorsatz des Titels »Happy Together« von den Turtles erfreute wiederum Voice-Factory.

Als letzter Liedblock folgte vom Liederkranz ein temperamentvoll vorgetragenes Beatles-Medley der Titel »Ticket  to Ride«, »Penny Lane« und »Drive my Car«.
Das anschlie
ßend mal laut und temperamentvoll, mal leise und gefühlvoll a cappella vorgetragene afrikanische Stück »Masithi Amen« beider Chöre, in dem Ralf Heckner den Solopart übernahm, war der Höhepunkt des Konzerts.

Höhepunkt des Herbstkonzerts in der Hallwanger Festhalle: Liederkranz und »Voice-Factory« singen gemeinsam das afrikanische Stück »Masithi Amen«. Fotos: Liederkranz

 

Mit tosendem Applaus wurden die Sänger für ihr Können belohnt. Bernd Hiller dankte Chorleiter und Multitalent Ralf Heckner für seinen unermüdlichen Einsatz.
Den Ru
fen nach einer Zugabe kamen die Chöre gerne nach. Mit dem stimmgewaltigen »Männer« von Herbert Grönemeyer endete das Konzert. Chormitglieder und Gäste saßen anschließend noch lange in der Halle gemütlich zusammen


Liederkranz Salzstetten gibt Kichenkonzerte

Standing Ovations durfte sich der Liederkranz Salzstetten bei allen seinen drei Kirchenkonzerten unter dem Motto „Klassik trifft Moderne im Chor“ einheimsen.
Bei der Konzertreihe 2022 „Die Himmel rühmen des ewigen Ehre“ führte Chorleiter Victor Brose seine drei Chöre mit
gewohnter Sicherheit und Musikalität durch die Abende.
Die Instrumentalisten und die Programmansage bereicherten stilvoll in einer super
Qualität den abwechslungsreichen Chorabend.
Die Konzerte wurden in der kath. Kirche Baiersbronn,
in der Jakobskirche Pfalzgrafenweiler und in der Agathakirche Salzstetten (Foto) vor zahlreichem Publikum aufgeführt.

 

Foto und Text: Monika Braun-Witt

hier gehts zum Zeitungsartikel im Schwarzwälder Boten


100-jähriges Jubiläum MGV Concordia Lombach mit Gastchor ‚No Limits‘

100 Jähriges Jubiläum Männdergesangsverein Concordia Lombach


Der Männergesangsverein Concordia Lombach hatte sich bereits für das Jubiläumskonzert „100 Jahre Männerchor“ für den April 2020
vorbereitet, jedoch kamen Ihnen die Coronaverordnungen in die Quere.Chorleiter Manfred Wössner konnte seine Sänger überzeugen,das Gelernte doch noch aufzuführen und zwar am 29. Oktober 2022 im Kinzighaus in Loßburg.

Mit Stolz und Freude begrüßte der Vorsitzende Jörg Ziegler die zahlreichen Gäste und lud zu einen buntem Liederabend mit geselligem Ausklang ein.

Zusammen mit dem Gastchor „No Limits“,
unter der Leitung von Waldtraud Seidel, durften die Besucher ein fulminantes Konzert erleben – außerhalb des Jubiläumsjahrs.
Fotos und Text: Monika Braun-Witt

Verbandsversammlung in Baiersbronn – Bericht Schwarzwälder Bote

Gesangvereine haben große Sorgen

Das zeigte sich auch bei der Verbandsversammlung des Chorverbands Kniebis-Nagold im Rosensaal in Baiersbronn.

Dabei legte Vize Hermann Friedrich aus Dornstetten-Aach die Grundzüge einer Strukturverband der Regionalverbände im Schwäbischen Chorverband vor. Sie wurden ohne Diskussion zur Kenntnis genommen. Es klang fast wie das Pfeifen im Wald, als Friedrich trotzig rief: „Es wird immer noch gesungen und freudig gesungen. Die Freude an der Musik ist immer noch grenzenlos.“

Trotz aller Schwierigkeiten sehen sie optimistisch mit neuen Ideen in Zukunft: (von links nach rechts):Gabriele Mischke (Protokoll), Monika Braun-Witt (Präsidentin), Tina Bertes (Webmaster), Hermann Friedrich (2. Vorsitzender).

Neue Inhalte und Formen setzen sich durch

Dass dem so ist bewies der Popchor des gastgebenden Sängerbunds Baiersbronn mit seinem Kurzauftritt. Unter der Leitung von Thomas Früchtl brachte der gemischte Chor mit modernen, temperamentvoll gesungenen Liedern gute Laune und lebendigen Spaß an der Musik in den Saal. Der Popchor „Colors of Music“ des Sängerbundes besteht seit 20 Jahren und ist – wie auch die Schul- und Jugendchöre – Beweis dafür, dass sich im Chorgesang neue Inhalte und Formen durchsetzen und Bestand haben.

Gute Laune mit schwungvollen, modernen Liedern macht der Popchor des Sängerbunds Baiersbronn. Auf dem Foto Tenöre mit Tenorella. Foto: B. Schwarz

„Wir müssen uns ändern“, betonte denn auch Hermann Friedrich, der die Ziele der Strukturreform skizzierte. Überalterte Vereine, chronischer Mangel an Sängerinnen und Sängern, verlorene Wertschätzung, Konkurrenz durch neue Medien und andere Gründe mehr hätten den Chorgesang schwer zugesetzt, führt er aus. Chöre lösen sich auf, Vereine auch im Schwarzwald geben auf. Der Schwäbische Chorverband wolle daher seine Kräfte in größeren Einheiten bündeln und gezielter einsetzen, dabei sei auch an Unterbezirke auf Kreisebenen und örtliche Geschäftsstellen gedacht.

Zum Jubiläum soll Großchorverband aus Taufe gehoben werden

Für heimische Breiten zeichne sich ein neuer Chorverband Nordschwarzwald ab, bestehend aus den Landkreisen Freudenstadt und Calw sowie dem Enzkreis. „Also von Alpirsbach im Süden bis Sternenfels im Norden“, so Friedrich. Dazu laufen derzeit Gespräche, die demnächst fortgesetzt werden. Friedrich war guter Dinge, dass spätestens zum 175-jährigen Bestehen des Schwäbischen Chorverbunds im Jahr 2024 der neuen Großchorverband aus der Taufe gehoben werden könne.

Moralische Unterstützung für Veränderung kam von Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf: „Nur größere Einheiten werden die Glut am glimmen halten“, schürte er den Reformeifer der Sänger. Baiersbronn stellte er der Versammlung als „musikalisch herausragende Schwarzwaldgemeinde“ vor. Das konnte Christian Bruder, Vorsitzender des gastgebenden Sängerbundes, nur bestätigen. Aber auch dieser traditionsreiche Verein habe große Sorgen mit seinem Hauptchor.

Zusammenkunft aller Chorleiter im Verband gewünscht

Die Versammlung hatte Präsidentin Monika Braun-Witt aus Nagold mit einem kurzen Rückblick auf ihr erstes Jahr im Präsidentenamt eröffnet. Trotz der Pandemie, die vielen Vereinen und Chören auch im vergangenen Jahr Singen, Vereinsarbeit und Geselligkeit behinderte, habe es ein ganze Reihe hochkarätiger Veranstaltungen und Jubiläen im Chorverband gegeben, die sie stolz machen. Braun-Witt verwies auf die Jubiläen des Liederkranzes Haiterbach und des Liederkranzes Egenhausen, die beide 2023 150 Jahre alt werden.

Chormeister Thomas Müller wünschte sich dringend eine Zusammenkunft aller Chorleiter im Verband, um neue Ziele zu formulieren. Bei den Wahlen wurde Vize-Präsident Hermann Friedrich erneut das Vertrauen ausgesprochen. Der Kassenabschluss von Ernst Schanz (Nagold) fand volle Bestätigung der Kassenprüfer.

Info: Chorverband

Der Chorverband Kniebis-Nagold zählt nach Angaben von Vize Hermann Friedrich derzeit 45 Vereine. In einem Verein ruht die Probenarbeit, zwei weitere Vereine haben ihre Auflösung beantragt. Große Sorge bereitete dem Präsidium die Tatsache, dass sich zahlreiche Vereine und Chöre für ihre Nichtteilnahme an der Verbandsversammlung entschuldigt hatten, wesentlich mehr jedoch unentschuldigt fehlten.


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